Die Zwiebel sehr fein würfeln und in etwas Öl langsam dunkel goldbraun anbraten. Den fein gehackten Knoblauch und das Tomatenmark dazugeben und beides kurz mitrösten, bis das Tomatenmark eine tiefere, leicht dunkle Farbe annimmt und nicht mehr säuerlich riecht. Danach etwas abkühlen lassen.
Die abgespülten Kidneybohnen zuerst vollständig zerdrücken (Gabel oder Hand), bis eine grobe Paste entsteht. Dann den Tofu direkt darüber sehr fein zerbröseln und gut untermengen. Hafermehl (gemahlene Haferflocken), Sojasoße, Senf, Hefeflocken, Piment, Muskat, Pfeffer, Salz sowie die abgekühlte Zwiebel-Knoblauch-Tomatenmark-Mischung hinzufügen und alles gründlich vermengen. Die Masse sollte weich, aber gut formbar sein. Falls sie zu feucht ist, noch etwas Hafermehl ergänzen.
Mit leicht angefeuchteten Händen kleine Bällchen formen, ungefähr in der Größe klassischer schwedischer Köttbullar.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen rundherum kräftig anbraten, bis sie eine dunkle goldbraune Kruste bekommen. Genau diese Röstaromen sorgen später für den typischen deftigen Geschmack.
Optional: Die angebratenen Köttbullar auf ein Backblech legen und bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 10 Minuten backen. Dadurch werden sie außen stabil und bleiben innen saftig.